Kreativquartier Kierspe

Kreativquartier Kierspe

Beiträge zum Projekt

Einwohnerversammlung – Vorstellung des Gewinner-Konzepts zum VolmeFreizeitParkKierspe
Modellprojekt für Leerstände in Kierspe und Schalksmühle

Bei diesem Projekt wird der Schwerpunkt auf die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen gelegt. Ein ehemaliges Fabrikgebäude im südlichen Abschnitt der Kölner Straße wird zum »Kreativzentrum Helit«. Der Backsteinbau wird zukünftig kreative Berufe beherbergen: Design, Goldschmiede, Künstlercafé und Multifunktionsräume. Auch Bands, Ballett, Restaurierungswerkstatt, Jazz- und Tonstudio sind vorgesehen.

Erneuerung des Stadtteils Bahnhof durch Initiierung des Kreativquartiers Kierspe „Kreativzentrum Helit“

Im südlichen Abschnitt der Kölner Straße befindet sich das Herzstück des Kreativquartiers in Kierspe, das „Kreativzentrum Helit“. Sofern sich ein Investor findet, soll das ehemalige Fabrikgebäude, der Backsteinbau, zukünftig Räume für kulturelle Aktivitäten aber auch für kreative Berufe beinhalten: Design, Goldschmiede, ein (Künstler-) Café und Multifunktions- bzw. Ausstellungsräume im Erdgeschoss.
Der Innenhof soll zu einem multifunktional nutzbaren, öffentlich zugänglichen Platz mit Außengastronomie ausgebaut werden. Sonnen- und Schattenplätze laden zum Verweilen ein. So erfährt auch das nordöstlich entstandene kleine Wohnquartier eine Anbindung.

Nutzung leerstehender Ladenlokale für das Kreativquartier

Der Bahnhof, der VolmeFreizeitParkKierspe und das „Kreativzentrum Helit“ sind über die Kölner Straße miteinander verbunden. Die Qualität des Straßenraums bezüglich einer menschenfreundlichen Nutzung wie die des beidseitig angrenzenden Einzelhandels, der Dienstleistungen und Gastronomie leidet unter kontinuierlicher Belastung durch Lärm, Abgase und die Geschwindigkeit der PKW und LKW. Letztere leiden unter starkem „trading down“ und bedürfen der qualitätvollen Aktivierung. Erstmal sind jedoch die leerstehenden Ladenlokale im Sinne einer Entwicklung als Kreativquartier mit Hilfe der EigentümerInnen zu ertüchtigen.

Künstler, Glasbläser, Mode- und Möbeldesigner, Schneider und Restaurierungswerkstätten können die Räume für die Herstellung, Präsentation und den Verkauf ihrer Produkte dauerhaft oder temporär („Galerie auf Zeit“) nutzen. Mittendrin befindet sich ein ehemaliger Supermarkt – die in der Region ansässigen bildenden KünstlerInnen suchen große Ausstellungsräume für große Exponate. Dafür ist das Gebäude – vielleicht auch erstmal nur temporär – gut geeignet.

Die geplante Entwicklung bedarf der engagierten Unterstützung der ansässigen BürgerInnen – diese ist über viele Gespräche und in interaktiven Prozessen zu erreichen und zu stabilisieren. Sowohl die Kultur AG als auch das zukünftige Kulturmanagement mit Sitz in Halver sind gefordert, das Kreativquartier mit Angeboten zu füllen. Hier wird die regionale Kooperation sehr konkret.

Neben der Erfüllung der genannten stadtentwicklungsrelevanten Ansprüche ist gleichwertig die Aufwertung des Erscheinungsbildes zu erreichen. Es ist zu ahnen, dass der Stadtteil Bahnhof mal sehr attraktiv war – er vermittelt immer noch einen Eindruck von städtebaulich-architektonischer Homogenität. In einer wirtschaftsfördernden und identitätsstiftenden Aufwertung liegt seine Chance wieder an Bedeutung zu gewinnen.
Eine weitere Belebung kann der Stadtteil durch die Wiedereröffnung des ehemaligen Kinos in Form eines Programmkinos erfahren. Das Kino kann in einem öffentlich-privaten Modell von allen vier Kommunen getragen werden.