KuK-Jour fixe: F.-R. Pohl: "Mit dem Fahrrad von Deutschland nach Indien"

Eintritt frei

Mit 19 Jahren radelte Fred-Roderich Pohl allein elf Monate lang von Deutschland nach Indien und zurück durch Afrika – ohne GPS-Handy, Digitalkamera und Blog oder gar einem High-Tech-Fahrrad mit 24 Gängen. Mit seinem Dia-Vortrag über diese abenteuerliche und spektakuläre Reise kommt er nun nach Meinerzhagen, der Stadt seiner Jugend.
Seine Dias sind leicht verblichen, seine Bücher sind vergriffen und nur noch antiquarisch oder gebraucht im Internet zu haben. Seine Stories sind „kaum zu glauben, aber wahr“, wie sein Tagebuch und vor allem sein Fahrtenbuch dokumentieren. Er legte 16.000 Kilometer mit einem normalen Tourenfahrrad mit drei Gängen zurück und weitere 20.000 Kilometer mit anderen Verkehrsmitteln und seinem Rad im Gepäck. Täglich radelte er im Schnitt 110 Kilometer, insgesamt durch 20 Länder. Mindestens drei Mal schrammte er knapp am Tod vorbei. Zu den Höhepunkten seiner Reise zählte z.B. das Interview mit Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama von Tibet, der damals noch nicht Nobelpreisträger war, sowie die einwöchige Durchquerung der Nilsümpfe im Südsudan auf einem urtümlichen Dampfer - schon damals unter bürgerkriegsähnlichen Umständen.
Pohl zeigt, wie man mit einfachen Mitteln eine solch riskante Reise erfolgreich durchführen konnte. Seine Erfahrungen und Tipps sind noch heute aktuell, klingen wahrhaft abenteuerlich und sind oftmals zum Lachen komisch.
Als freier Journalist veröffentlichte Fred-Roderich Pohl Reiseberichte und Bücher und arbeitete für den Rundfunk sowie als Volkshochschul-Referent. Er hat während der letzten 50 Jahre als „Abenteuerreisen-Pionier“ deutschlandweit hunderte Vorträge gehalten über seine Reisen in mehr als 100 Ländern.
Fred-Roderich Pohl (Betriebswirt, Jahrgang 1945) ist verheiratet und hat zwei erwachsene Adoptivkinder.