Plastik im Meer – Wie stoppen wir die Plastikflut?

In Kooperation mit dem Heesfelder Mühle e.V. und dem BUND. Kreisgruppe MK

Plastikmüll bedroht die Umwelt, die Meere und nicht zuletzt uns Menschen. Etwa 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Doch heute schwimmen in jedem Quadratkilometer der Meere hunderttausende Teile Plastikmüll. Seevögel verenden qualvoll an Handyteilen in ihrem Magen, Schildkröten halten Plastiktüten für Quallen und Fische verwechseln winzige Plastikteilchen mit Plankton. Strände unbewohnter Inseln versinken geradezu im Müll. Und auch direkt vor unserer Haustür, beispielsweise in der Nordsee, sind Plastikabfälle eine allgegenwärtige Gefahr für Fische, Vögel und Meeressäuger. Nicht zuletzt können kleine Plastikpartikel, sogenanntes Mikroplastik und umweltschädliche Stoffe, die im Plastik enthalten sind oder darin angereichert sind, über die Fische auch in die menschliche Nahrungskette gelangen.  Doch wie kommt der ganze Müll ins Meer und welche Lösungen dagegen gibt es?

Referenten:
Dr. Bernhard Bauske, Biologe. Er betreut für den WWF Deutschland das Thema Plastikmüll in den Ozeanen
Prof. Christian Laforsch, Lehrstuhl in Tierökologie an der Fakultät für Biologie, Chemie und Geowissenschaften der Universität Bayreuth.

Im Anschluss an den Live-Stream-Vortrag laden wir zu einer Diskussion zum Thema ein, die von Klaus Brunsmeier (Heesfelder Mühle e.V.), Christoph Wippermann (BUND, Kreisgruppe MK) und Robin Brunsmeier vom Unverpackt-Laden in der Heesfelder Mühle moderiert wird.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.