Tansania und Sansibar – Faszination Ostafrika

Die Provence als Inbegriff von Erholung, Ferien und südlichem Lebensstil zählt heute zu den beliebtesten europäischen Reisezielen. Viel gepriesen als Land des Lichts, der Farben und der Düfte ist das Sonnenland Frankreichs eine der großen Kulturlandschaften mit vielen historischen Bauten in den Metropolen Avignon, Arles, Nîmes und einem Aix-en-Provence, das als französische Bilderbuchstadt gilt. Dazu kleine verträumte Bergdörfer und provenzalische Kleinstädte mit buntem Markttreiben, ob Gordes, Saignon, Bonnieux und Lourmarin im Naturpark des Luberon oder das mittelalterliche Felsennest Les Baux, Châteauneuf-du-Pape als das Weindorf schlechthin, venezianische Impressionen in L`Isle-sur-la-Sorgue und die Bories-Steinhäuser als Relikte vergangener Zeiten. Aber die Provence präsentiert sich auch unwirtlich, dünn besiedelt und gebirgig, etwa in der Hochprovence rund um Castellane und Moustiers und der Gorges du Verdon als eindrucksvollster Schlucht Europas, dann die bizzaren Dentelles de Montmirail umrahmt von Weinbergen  und Olivenhainen, der windumbrauste „Radfahrer(alb)traum“ Mont Ventoux, mit 1909 m höchster Provencegipfel umgeben von violett leuchtenden Lavendelfeldern, Schloßruinen auf Felsen, in Feuerfarben die Ockersteinbrüche von Roussillon und Rustrel, dazu die Wallfahrtsstätten im Ste.-Baum-Massif und in Les Saintes-Maries-de-la-Mer im Sumpfland der Camargue, wo man auf Radtouren schwarzen Stieren, weißen Pferden und rosa Flamingoschwärmen begegnet. Beim Hafenstädtchen Cassis erreichen wir die Calanques, die wohl wildeste Felsenlandschaft am Mittelmeer. Ein mehrseitiges Info-Blatt hält alle Szenen fest.

Dozent: Karl-Wilhelm Specht