Markus Veith

Edgar Allan Poe – schon der Name verursacht Schauerstimmung und Gänsehaut, erinnert an lebendig Begrabene, an alte Gemäuer,  die in stürmischer Nacht im Moor versinken, an dröhnenden Herzschlag unter den Fußbodendielen und natürlich an den  Raben, der im Gedicht sein „Nimmermehr“ krächzt. Dieser düstere  Vogel selbst ist es, der das Publikum auf humorvoll-gruselige Art in beklemmende Sphären entführt.

Markus Veith nutzt die Möglichkeit, sich in seiner ganzen wandlungsfähigen schauspielerischen Vielfalt zu präsentieren. Er spielt Hoffnungslosigkeit und Seelenschmerz ebenso überzeugend wie er bösartige, heimtückische Wesenszüge lebendig werden lässt.