Wirtschaft

Förderbescheid zum Bau der Brücke am Bahnhof Meinerzhagen übergeben

Förderbescheid zum Bau der Brücke am Bahnhof Meinerzhagen übergeben

Am 21. Februar 2014 übergab Herr Thomas Gemke, Landrat des Märkischen Kreises und stellvertretender Verbandsvorsteher des NWL (Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe) den Förderbescheid für den Bau der Brücke am Meinerzhagener Bahnhof an den Bürgermeister Herr Erhard Pierlings. Somit steht dem Bau der Fußgängerbrücke zur Erschließung des Bahnsteigs und zur barrierefreien Verbindung der nördlichen Siedlungsbereiche mit der Innenstadt nun nichts mehr im Wege. Der  nordwestlich der Innenstadt gelegene Bahnhof Meinerzhagen dient als End- und Startpunkt des örtlichen ÖPNV. Der ZOB südlich der Bahnstrecke wurde im Jahr 2012, die P+R-Anlage nördlich der Bahnstrecke mit Abstellmöglichkeiten für ca. 100 PKW im Sommer 2013 fertiggestellt. Die rund 74m lange Brücke wird mit Aufzügen und Treppen den Mittelbahnsteig des neuen Bahnhofs Meinerzhagen und den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) sowie einen P+R-Parkplatz miteinander verbinden. Gleichzeitig stellt sie die im städtebaulichen Konzept für die Meinerzhagener Innenstadt verankerte öffentliche Anbindung der nördlichen Stadtteile mit dem Bahnhof und der Innenstadt her. Der Entwurf für die Brücke stammt aus der Feder des renommierten Ingenieurbüros Schlaich Bergermann und Partner aus Stuttgart, das im Jahr 2012 als Sieger aus einer Mehrfachbeauftragung zum Brückenentwurf hervorgegangen war. Die Brücke wird aus Mitteln der Städtebauförderung, der DB Station&Service und des NWL finanziert. Die Gesamtkosten (inkl. Grunderwerb und Nebenkosten) betragen rd. 1,73 Mio. €. Ab dem  27.02.2014 wird Meinerzhagen wieder von den Zügen des Nahverkehrs regelmäßig angefahren. An diesem Tag eröffnete die Regionalbahnlinie 26 den Verkehr im Stundentakt Richtung Köln.

https://oben-an-der-volme.de/meinerzhagen-ist-ab-dem-27-februar-2014-wieder-an-das-schienennetz-angebunden/