Wirtschaft

Ergebnis des Wettbewerbs „Orte des Lichts“

Ergebnis des Wettbewerbs „Orte des Lichts“

Licht gibt Sicherheit, betont ganz besondere Orte, macht neugierig und weist einem den Weg. Licht kann verbinden, Identifikation schaffen und Identität stiften. Insbesondere in der Region „Oben an der Volme“, in der die Elektro- und Lichtindustrie wichtige Wirtschaftszweige sind.

Die Gemeinde Schalksmühle hat einen Wettbewerb „Orte des Lichts“ ausgelobt, der zur Aufgabe hatte, das neue Ortsbild mit Licht in Szene zu setzen. Insgesamt sollten Vorschläge zur Illumination der Bahnunterführung Bahnhofstraße und der Brandwand des Hauses Bahnhofstraße 6, ein Entwurf zur Beleuchtung des Bahnhofsumfelds, der Bahnhofstraße, der Altstadt und des Rathausplatzes eingereicht werden sowie zur Illumination des zukünftigen Volme-Generationenparks. Gleichzeitig sollten die TeilnehmerInnen mit ihren Ideen ein Corporate Identity für die anderen drei „Oben an der Volme“-Kommunen Meinerzhagen, Kierspe und Halver berücksichtigen.

Insgesamt wurden 11 Arbeiten abgegeben. Gewonnen hat den mit 5.000 € dotierten ersten Preis das Büro licht I raum I stadt planung GmbH aus Wuppertal (www.licht-raum-stadt.de), das in seinem Beitrag die unterschiedlichen Qualitäten des Ortskerns in der Wahl der Leuchtelemente aufnimmt. Während in der dörflichen Altstadt / Mühlenstraße beleuchtete Schaufenster und angestrahlte Bäume zur Attraktivitätssteigerung vorgeschlagen werden, wurden für den städtischen Rathausplatz Mastleuchten empfohlen, die es ermöglichen, den Platz gesamt oder einzelne Punkte jedem Anlass entsprechend insgesamt sehr hell oder pointiert zurückhaltend auszuleuchten. Spots an Gebäuden können markante Fassaden im gesamten Ortskern betonen. Als zusätzliches Element wurden Lichttore zur Betonung von Eingangssituationen und besonderen Blick- sowie Wegebeziehungen vorgeschlagen. Sie können ein wiedererkennbares Merkmal der Region „Oben an der Volme“ sein.

Platz 2 des Wettbewerbs ging an Mario Hägele aus Stuttgart. Das Büro Day&Light Lichtplanung GbR wurde mit dem 3. Preis prämiert.

Ursprünglich waren nur 3 PreisträgerInnen vorgesehen. Der Entwurf von Diana Ramaekers überzeugte jedoch durch seinen lichtkünstlerischen Ansatz, insbesondere im Bereich des Volme-Generationenparks. Das Preisgericht erkannte die Inszenierung des Parks als Event und Erlebnisraum für alle Sinne in besonderem Maße an. Herr Hoffmeiser, Jury-Mitglied und Geschäftsführer der Hoffmeister Leuchten GmbH in Schalksmühle, stiftete hierfür außerhalb der Preissummen ein Sonderhonorar in Höhe von 1.000 €.

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Platz 1 (5.000 € Preisgeld)
licht I raum I stadt planung GmbH, Uwe Knappscheider, Wuppertal (www.licht-raum-stadt.de)

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Platz 2 (3.000 € Preisgeld)
Mario Hägele, Freier Architekt BDA DWB, Stuttgart
Atelier für Architektur und Lichtplanung (http://www.mwerk-s.de)

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Platz 3 (2.000 € Preisgeld)
Day & Light Lichtplanung GbR, Frank Vetter, Ulrich Werning, München (www.dayandlight.de)

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Anerkennung (1.000 € Preisgeld)
Diana Ramaekers, Kerkade – Niederlande
Light & Space (www.dianaramaekers.com)

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